Mein Onlineshop zu Musik

Es gibt eine Menge Menschen, die Musik machen. Die wenigsten davon verdienen damit Geld. Ein großes Label zu begeistern gestaltet sich nahezu unmöglich und auch Berühmt werden ist in unserer gesteuerten Medienlandschaft kaum einem vergönnt. Will man dennoch ein bisschen Geld mit der eigenen Musik verdienen, so bleiben wenige Alternativen. Eine davon ist der eigene Onlineshop.

In meinem Fall sollten in diesem Shop mp3′s und ganze Alben zum Download angeboten werden. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit bestehen, später auch reale Produkte zu verkaufen. Da ich vorher nicht groß investieren wollte, galt es, ein kostenlose Shop Software zu finden, die dem Deutschen Recht gerecht wird. Auch musste sie digitale Artikel und Downloads unterstützen und anwenderfreundlich sein. Nach einiger Recherche fand ich meine Traumlösung: “xtc Modified” Dies ist eine von Usern erstellte, Deutsche Weiterentwicklung von “xt commerce”.

xtc Modified war schnell und problemlos zu installieren. Auch das Anpassen des Designs ging, trotz meines damals sehr begrenzten CSS und PHP Wissens, leicht von der Hand.

Das Einzige hartnäckigere Problem war die Einrichtung des Paypal Moduls, genauer gesagt das herausfinden der richtigen API Versionsnummer. Wenn sich an dieser Stelle jemand fragen sollte, was eine API-Nummer ist: mir ging es damals genau so. Diese Nummer ist die Versionsnummer unter der die Firma Paypal ihren Dienst betreibt. Aktuell ist diese 72.0 .

Nachdem auch diese Hürde genommen war, war es endlich so weit: Der Shop ging online.
Das einzige, was nun noch fehlte, waren Kunden und die ließen auch auf sich warten. Da ich nicht untätig zusehen wollte, wie mein Shop Kundenlos dahinsiecht, begann ich Werbung zu machen. Auf alle meinen Auftritten verteilte ich nun Visitenkarten mit der Adresse meines Shops und berichtete über diesen in Musikforen.

Schon bald hatte ich meine erste Kundschaft und bis heute noch keinen unzufriedenen Kunden.

Rückblickend war es sehr wichtig, das ich vor dem Release des Shops alle Funktionen auf Herz und Nieren getestet habe. Dadurch konnte ich z.B. den Paypal Fehler beheben, ohne das mich ein wütender Kunde darauf aufmerksam gemacht hat, das etwas schief läuft.
Der zweite wichtige Punkt war, dass ich persönlich Werbung gemacht habe. Noch heute gehe ich bei Auftritten auf Leute zu und drücke ihnen Visitenkarten in die Hand, denn es hat sich gezeigt, dass persönlich angesprochene Menschen am ehesten bei mir einkaufen.

Wer nun neugierig auf diesen Shop geworden ist, der findet ihn unter www.rottlandshop.de. Die dazugehörige Künstlerhomepage gibt es unter www.rottlandmusik.de.

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